Inklusion ist keine heimliche Sparmaßnahme

Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Bundesrepublik wie alle anderen Vertragsstaaten dazu verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen zu gewährleisten. Damit soll das gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen zum Regelfall werden. Doch noch immer werden rund 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Deutschland in Förderschulen unterrichtet.
Inklusiv! sprach im Sommer 2012 mit Dr. Ulf Preuss-Lausitz, Professor em. für Erziehungswissenschaft und Schulpädagogik an der Technischen Universität Berlin, über die Frage, wie schulische Inklusion gelingen kann und was das eigentlich kostet. Zusammen mit dem Erziehungswissenschaftler Prof. Klaus Klemm war er vom Schulministerium in Nordrhein-Westfalen beauftragt worden, Empfehlungen für die Entwicklung eines inklusiven Schulsystems zu erarbeiten. Sie sind zu der Überzeugung gekommen, dass es innerhalb einer Frist von zehn Jahren möglich sein sollte, eine so genannte Inklusionsquote von etwa 85 Prozent zu erreichen. In ihrem Gutachten, das sie 2011 im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen erstellt haben, zeigen sie konkrete Schritte auf, wie das in der Praxis funktionieren kann.

 

(Da dieses Interview in keiner Weise an Aktualität verloren hat, veröffentliche ich es hier in meinem Blog erneut – mit freundlicher Genehmigung von Herrn Prof. Preuss-Lausitz, der ein paar kleine Aktualisierungen im Juni 2015 vorgenommen hat.)
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Herr Prof. Preuss-Lausitz, ist Ihrer Meinung nach ein inklusives Schulsystem besser als ein mehrgliedriges mit separierenden Förderschulen?
Herr Prof. Preuss-Lausitz: Nun, ich bin ein Fan der Gesamtschule bzw. der Gemeinschaftsschule, in der alle Bildungsabschlüsse in einer Schule angeboten werden – mit Anbindung an die Sekundarstufe II. Eine solche Schule ist auch die Grundlage eines inklusiven Schulsystems, in dem alle – nicht nur die behinderten – Schülerinnen und Schüler gefördert werden – kognitiv und sozial. In vielen Bundesländern wird zum Beispiel noch die Hauptschule verteidigt, aber das ist eine Schule für Randgruppen. Schüler lernen in heterogenen Gruppen besser, auch Lernbehinderte lernen dort besser. Ich denke, der Zug fährt in die richtige Richtung, aber es kann sein, dass er Verspätung hat.

Worin sehen Sie denn die Ursachen für das so starke Festhalten am Konstrukt des differenzierten Förderschulwesens?

Herr Prof. Preuss-Lausitz: Bislang erzeugt jede Feststellung eines „sonderpädagogischen Förderbedarfs“ eine (sonderpädagogische) Ressource für die einzelne Schule. Durch die Beibehaltung des ausdifferenzierten Förderschulwesens, durch die Aufhebung des „Behindertenbegriffs“ in der schulamtlichen Sprache seit 1994 (von den „Lernbehinderten“ zu den „Kindern mit Förderschwerpunkt Lernen“) und durch die Ermöglichung des gemeinsamen Unterrichts (GU) ist die diagnostische Hemmschwelle der Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs gesunken. Das Ergebnis lässt sich in der Statistik ablesen: Seit Jahren steigt bundesweit die Quote der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf kontinuierlich, seit 1985 um 30 %, und der Anstieg des GU hat keineswegs eine Abnahme der Förderschulquote bewirkt; vielmehr steigt sie in den meisten Bundesländern zusätzlich zum GU an. Hinzu kommt, dass bei höchst irrational unterschiedlichen Quoten zwischen den Bundesländern auch die Zuschreibungen zu den Förderschwerpunkten um das Zwei- bis Siebenfache schwanken. So hat Mecklenburg-Vorpommern viermal mehr Kinder mit dem „Förderschwerpunkt Lernen“ als Bayern, Sachsen-Anhalt dreimal mehr Kinder mit dem Förderschwerpunkt Hören als Baden-Württemberg und Thüringen siebenmal mehr im Förderbereich emotionale und soziale Entwicklung als Schleswig-Holstein (vgl. Klemm/Preuss-Lausitz 2008).

Diese Differenzen lassen sich weder sozial noch medizinisch oder diagnostisch erklären.
Vielmehr ist zu vermuten, dass zwei Faktoren nicht ausgeschlossen werden können: Zum einen diagnostizieren Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen, die oft in einer Förderschule verankert sind. Sie können sich gar nicht befreien von dem (möglicherweise ungerechtfertigtem) Verdacht, dass sie in der Beratung und Diagnostik auch von Interessen an der Aufrechterhaltung ihrer eigenen Institution beeinflusst sind, also auch dafür sorgen, dass die Förderschulklassen genügend eigene Kinder haben. Deshalb mindestens: Keine Diagnostik zur Feststellung von Förderbedarf für die eigene Institution. Zum anderen könnten auch Lehrerinnen und Lehrer im Gemeinsamen Unterricht an der Förderstatusfeststellung interessiert sein, um genügend Lehrerstunden zusätzlich für Förderung zu gewinnen. Denn je mehr Kinder es mit dem Status gibt, desto besser wird die Ausstattung sein. Das gegenwärtige Finanzierungskonzept – erst Förderfeststellung, dann Ressource – unterstützt den allgemeinen Anstieg der Förderquote. Deshalb: Verlässliche sonderpädagogische Grundausstattung an jeder Schule, vor allem für die Förderbereiche Lernen, Verhalten und Sprache, bezogen auf die Gesamtzahl aller Schülerinnen und Schüler.

Es geht bei der Diskussion „Inklusion ja oder nein“ immer um die Kostenfrage. Welches Schulsystem ist denn nun tatsächlich teurer? Das herkömmliche mit den unzähligen Förderschulen oder das inklusive?

Herr Prof. Preuss-Lausitz: Es stehen zwei gegensätzliche Argumente zu dieser Frage im Raum: Einerseits wird befürchtet, dass Inklusion, einschließlich des Abbaus von Förderschulen, eine Sparmaßnahme sei und die notwendige sonderpädagogische Förderung auf Kosten der Kinder dabei eingeschränkt werde. Andere hingegen behaupten, ein inklusives Bildungswesen sei so teuer, dass es allenfalls schrittweise und langfristig angestrebt werden könne.

Um welche Kosten handelt es sich ganz genau?

Herr Prof. Preuss-Lausitz: Oft wird im Zusammenhang mit den Kosten für die Schülerinnen und Schüler nur an Lehrerstellen gedacht. In den so genannten Schülerkosten sind jedoch viele andere Aufwendungen enthalten: Neben den Kosten für das pädagogische Personal fallen darunter auch die laufenden Kosten für den Betrieb einer Schule, langfristige Kosten für Renovierung und Sanierung der Gebäude und die Beförderungskosten für Kinder mit speziellen Beeinträchtigungen. Bei Förderschulen kommen teilweise besondere Schulausstattungen hinzu. Nicht zuletzt geht es um Kosten für Schulassistentinnen und Schulassistenten (bzw. Schulhelferinnen und Schulhelfer), um den zusätzlichen Aufwand bei Ganztagsschulen für Kinder mit Beeinträchtigungen sowie um die Kosten für die dauerhafte Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung.
Diese verschiedenen Aspekte von Schülerkosten sind deshalb zu beachten, weil ihre unmittelbaren Kostenträger sehr verschieden sein können: das Land (Lehrerstellen), die Schulträger (Betriebskosten von Schulen, Lehr- und Lernmittel), das Sozial- oder Jugendamt (z. B. Persönlicher Assistent oder Einzelfallhelfer), die Kommune (Beförderungskosten).
Zwar werden einige dieser Kosten erstattet (in der Regel vom Land), auch gibt es unterschiedliche Ausgleichsvereinbarungen zwischen verschiedenen Kostenträgern. Aber in der Pflicht sind die jeweiligen unmittelbaren Verantwortlichen.
Sie fragen daher zu Recht nach, was der Weg zur Inklusion für sie finanziell bedeutet.
Das gilt auch für die privaten Schulträger.


Sind auch die Kosten für die Schulfahrten relevant?

Herr Prof. Preuss-Lausitz: Die sind sehr relevant, handelt es sich doch oft um Fahrten zu weit entfernten Förderschulen, die finanziert werden müssen (meist von der Kommune, die pauschale Ausgleiche erhält). Diese weiten Wege zu Förderschulen sind nicht nur familien- und kinderfeindlich, sie werden zudem immer teurer, weil Taxikosten generell steigen. Kaum jemand traut sich, darüber zu reden – niemand will „behindertenfeindlich“ sein. Inklusiver, wohnortnaher Unterricht wird dadurch jedoch nicht unterstützt.
Bei dem absehbaren weiteren Rückgang der Geburten – nicht nur, aber vor allem im ländlichen Raum – werden entweder die Einzugsbereiche von Förderschulen noch größer, oder die Förderschulen haben immer weniger Schülerinnen und Schüler und werden zu Zwerg-Schulen. Beide Entwicklungen sind nicht zuletzt auch ökonomisch inakzeptabel.


Zu welcher Meinung sind Sie persönlich gekommen? Ist ein inklusives Schulsystem bezahlbar?

Herr Prof. Preuss-Lausitz: Bei der hoch emotional geführten Diskussion um die Kosten für ein inklusives Schulsystem muss man unterscheiden zwischen der langfristigen Perspektive, dem immer noch bestehenden Doppelsystem von ausdifferenziertem Förderschulsystem (8 Schularten!) einerseits und dem GU andererseits und nicht zuletzt zwischen den Übergangskosten im Auf- und Umbau.

Ein insgesamt inklusives Schulsystem könnte relativ kostenneutral realisiert werden, wenn man die wegfallenden Aufwendungen für dann zu schließende Förderschulen mit einbezieht. Auf internationaler Ebene wurde diese Frage u. a. in den USA, in Neuseeland und Australien untersucht und festgestellt, dass ein inklusives Fördersystem sowohl lernwirksamer als auch ökonomischer ist (vgl. Hagerty 1995). Auf europäischer Ebene liegt eine gründliche Analyse aus 17 Staaten vor (vgl. Meijer 1999). Sie bestätigt ebenso wie eine deutsche vergleichende Studie, dass der Unterricht in Förderschulen teurer ist als der inklusive, wohnortnahe Unterricht. Für den fiktiven Fall einer vollständigen Ablösung aller Förderschulen und eine Verlagerung der Förderung in das allgemeine Schulwesen kann eine Kostenreduktion um ein Viertel bis zur Hälfte errechnet werden. Prof. Klemm hat für jedes Bundesland das personelle Potenzial sonderpädagogischer Stellen in Förderschulen errechnet, das für Inklusion kostenneutral zur Verfügung steht. In allen diesen Untersuchungen und Abschätzungen wird davon ausgegangen, dass die sonderpädagogischen Stellen nicht abgebaut, sondern in die allgemeinen Schulen verlagert werden. Ein zusätzlicher Kostenfaktor wäre der Anteil jedes Kindes (sog. Lehrer-Schüler-Relation, z. B. Für die Grundschule rd. 1,1 Lehrerstunden pro Kind), weil ja nun alle Kinder, auch die mit Förderbedarf, Regelschüler sind.

Hinzu kommt, dass wir durch die demographische Entwicklung in Zukunft weniger Kinder haben werden – unabhängig von einer Behinderung. Dadurch werden ca. 8000 Stellen bundesweit frei, die man entlassen müsste – oder man nutzt sie für eine Doppelbesetzung im Unterricht.

Natürlich muss auch Geld in die Hand genommen werden, zum Beispiel für den barrierefreien Umbau der Schulen und für die Fortbildung der Pädagoginnen und Pädagogen, obwohl die ja ohnehin notwendig ist. Davon sind unterschiedliche Kostenträger betroffen, weshalb es Sinn macht, hier zu gemeinsamen Gesamtrechnungen und ggf. Vereinbarungen (etwa zwischen Land und den Vertretungen von Kreisen und Kommunen) zu kommen. NRW hat hier Vorbildfunktion.

Aber solche allgemeinen bildungsökonomischen Überlegungen und Berechnungen genügen natürlich nicht. Es ist nötig, ein konkretes Konzept vorzulegen, das den Anspruch enthält, die Kompetenz der Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen für die Inklusion zu sichern und zugleich den deutschen Sonderweg aufzugeben zugunsten inklusiver Bildung in einer gemeinsamen Schule.


Können Sie uns ein paar konkrete Vorschläge nennen, die Sie zusammen mit Prof. Klemm in Ihrem Gutachten erarbeitet haben?


Herr Prof. Preuss-Lausitz:
Einer unserer Vorschläge ist zum Beispiel, dauerhaft eine an die allgemeine Schülerzahl gebundene Quote sonderpädagogisch zu fördernder Schülerinnen und Schüler für die Förderbereiche Lernen, Verhalten (emotionale und soziale Entwicklung) und Sprache pro Bundesland anzunehmen. In Kenntnis der Geburten- und Schülerentwicklung besteht damit eine langfristige Planungssicherheit für die Einzelschule, und Sonderbedingungen könnten durch einen zusätzlichen Stellenpool bei der Schulaufsicht abgesichert werden.

Sonderpädagogikstellen müssen meiner Meinung nach dauerhaft in den allgemeinen Schulen verankert werden. Dabei muss die Förderung nicht mehr auf das ganze Schuljahr an ein Kind gebunden sein, sondern kann kurzfristiger und für eine größere Anzahl an Schülerinnen und Schülern erfolgen. So verfährt zum Beispiel Finnland, wo etwa 20 % aller Schülerinnen und Schüler die sonderpädagogische Förderung bei etwa der gleichen Ressourcenausstattung in Anspruch nehmen. Im Durchschnitt erhalten diese 20 % ein Drittel des Schuljahres besondere Förderung. Würden sie über das ganze Schuljahr gefördert werden – wie dies in Deutschland organisatorisch festgelegt ist – dann wäre nur für 6 % aller Kinder eine Förderung möglich.

Ein anderer Vorschlag von uns ist, an jeder Schule ein innerschulisches „Zentrum unterstützender Pädagogik“ (ZuP) zu schaffen. Hier werden alle Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen der Einzelschule, aber auch weiteres spezifisches Personal (Sozialarbeiter, Erzieher des Ganztags oder der Hortbetreuung, persönliche Assistenten, Personal für Sprachförderung, Begabungsförderung oder die Schulstation/den Trainingsraum usw.) zusammengefasst.
So verfährt das Land Bremen, das ein ZuP seit 2010 in jeder Schule aufbaut. Die Leiter der ZuP könnten ehemalige Leiterinnen bzw. Leiter von Förderschulen sein (womit ihnen eine Perspektive eröffnet wäre) und sollten in die Schulleitung oder in die Steuerungsgruppe einer Schule eingebunden werden. Dem ZuP obliegt die Förderung in den Klassen, die Förderdiagnostik, die Beratung der Lehrkräfte, die Pflege der Kontakte zur Jugendhilfe und anderen außerschulischen Unterstützungseinrichtungen.

Seit der UN-BRK haben alle Kinder bzw. ihre Erziehungsberechtigten ein Wahlrecht auf inklusiven Unterrichtung. Aber kann jede Schule kurzfristig Barrierefreiheit anbieten?

Herr Prof. Preuss-Lausitz: Man kann davon ausgehen, dass durch dieses Wahlrecht – auch im Zusammenhang mit dem allgemeinen Schülerrückgang – auch die Förderschulen für Sinnes-, Körper- und geistige Behinderungen massiv Schülerinnen und Schüler verlieren werden. Doch man kann nicht von jeder allgemeinen Schule – vor allem aus Kostengründen – verlangen, dass sie im weitesten Sinne personell und baulich barrierefrei werden, um diese Kinder aufnehmen zu können. Bis 2020 sollten daher pro Stadt oder Kreis einzelne allgemeine Schulen (sog. Schwerpunktschulen) aller Schulstufen und Schularten entsprechend baulich, personell und sächlich ausgestattet werden. Langfristig sollte aber gelten: Alle Schulen können Kinder aller Förderschwerpunkte aufnehmen. In den Schulentwicklungsplänen sollten daher die Schwerpunktschulen wie die langfristige Barrierefreiheit aller Schulen explizit aufgenommen werden.

Die Beförderung jener Kinder mit Beeinträchtigungen, für die die öffentliche Hand (meist die Kommune) die Kosten übernimmt, sollte inklusionsförderlich erfolgen. Das heißt: Finanziert wird nur der Weg zur nächsten inklusiv ausgestatteten bzw. auszustattenden Schule. Wer sein Kind auf eine weiter entfernte Förderschule bringen will, bezahlt dann die Differenz selbst.

Inklusion ist aus Ihrer Sicht also machbar?

Herr Prof. Preuss-Lausitz: Die finanziellen Folgen des hier vorgeschlagenen Konzepts inklusiver Entwicklung zeigen ziemlich klar: Inklusion kann für die Schulträger (durch Verzicht auf gesonderte Förderschulen und wohnortnahe allgemeine inklusive Schulen) günstiger sein. Die sonderpädagogischen Lehrerkosten sind, aufgrund der Verlagerung, kostenneutral, allgemeine Lehrerkosten kommen hinzu. Die ohnehin nötige Fortbildung für Unterricht unter Bedingungen von Heterogenität sollte für alle Kollegien verbindlich angeboten werden, die inklusiv arbeiten. Die allgemeinen Schwerpunktschulen erfordern einmalige sächliche Ausgaben.

Inklusion als gesamter Prozess ist also weder eine, wie von manchen befürchtet, heimliche Sparmaßnahme, noch ist sie so teuer, dass sie jahrzehntelang verschleppt werden muss. Vielmehr bietet Inklusion nicht nur pädagogisch, sozial und ethisch eine bessere Perspektive als das gegenwärtige System der Besonderung. Sie ist auch ökonomisch vernünftig und machbar. Das gegenwärtige Doppelsystem mit seiner notwendigen Feststellungsdiagnostik zur Beschaffung von Ressourcen kann dagegen weder unter demografischen noch unter ökonomischen Gesichtspunkten aufrecht erhalten werden – unter dem Anspruch von Gerechtigkeit und Humanität ohnehin nicht.

Weitere Informationen unter:
Studie_Klemm_Preuss-Lausitz_NRW_Inklusionskonzept_2011.pdf

Info-Kasten

Dr. Ulf Preuss-Lausitz ist em. Universitätsprofessor für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik an der Technischen Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte: Innere und äußere Schulreform; Integration behinderter Kinder und Jugendlicher; Kindheitsforschung, insbesondere Jungen- und Geschlechterforschung; Gewaltprävention; bildungspolitische Politikberatung. Seine Auffassung zum Thema ist u. a. nachzulesen in dem Artikel „Inklusion braucht Ressourcen. Ein notwendiger Diskurs“, Beitrag auf der Grundlage eines Vortrages während der Fachtagung „Auf dem Weg zur Inklusion“ des Bistums Hildesheim in Goslar, 10. 2. 2011.

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